Seit Tagen beunruhigen Meldungen über den vom Straßenverkehr verursachten so genannten Feinstaub als Gefahr für die Gesundheit die Münchner Gemüter. Er ist jedoch längst nicht der einzige Schadstoff, der durch die Atemluft schwirrt. Wie viele der unsichtbaren, für Mensch und Umwelt gefährlichen Stoffe bundesweit gemessen werden, ist im Internet auf einer Sonderseite des Umweltbundesamtes nachzulesen.
Unter www.env-it.de/luftdaten/start.fwd
können täglich aktualisierte Messdaten zu Ozon, Schwefeldioxid, Feinstaub, Kohlenmonoxid und Stickstoffdioxid abgerufen werden. Deutschlandkarten ermöglichen einen Vergleich der Belastung in den verschiedenen Regionen Deutschlands. Für jeden erfassten Schadstoff kann man sich in Tabellen die Messwerte jeder Messstation zu bestimmten Uhrzeiten anzeigen lassen. Überschreitungen der zulässigen Grenzwerte für Feinstaub und Ozon werden ebenfalls tabellarisch angegeben.
Zudem bieten die Berliner Umweltexperten neben Vorhersagen der Ozonbelastung in den kommenden Tagen auch Auswertungen aus den vergangenen Jahren und allgemeine Hintergrundinformationen zu Schadstoffen in der Luft.